Kaputte Smartphones bedeuten nicht immer Datenverlust. Mit Backup, USB-Zugriff, SD-Karte, Rettungssoftware oder professioneller Hilfe lassen sich Fotos, Videos, Kontakte und WhatsApp-Daten oft wiederherstellen.
Ein kaputtes Handy bedeutet nicht automatisch, dass alle Daten verloren sind. Selbst wenn das Display schwarz bleibt, der Touchscreen nicht mehr reagiert oder das Smartphone nicht startet, lassen sich Fotos, Videos, Kontakte oder WhatsApp-Daten oft noch retten.
Viele Nutzer suchen nach einer schnellen Lösung, um wichtige Dateien von einem defekten Android-Handy oder Samsung-Gerät wiederherzustellen – möglichst ohne technische Vorkenntnisse.
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen die effektivsten Methoden zur Datenrettung bei kaputten Smartphones – Schritt für Schritt erklärt.
Ja. In vielen Fällen lassen sich Daten auch von einem defekten Android-Handy wiederherstellen – zum Beispiel bei schwarzem Bildschirm, Wasserschaden oder Systemfehlern.
Je nach Zustand des Geräts sind häufig folgende Daten wiederherstellbar:
• Fotos und Videos
• WhatsApp-Chats
• Kontakte
• Nachrichten
• Dokumente
• Musikdateien
Bevor es an die Rettung der Daten geht, ist es hilfreich zu verstehen, was genau das Problem verursacht. Dies hilft auch bei der Einschätzung, welche Rettungsmethode die beste ist.
1. Physische Schäden:
2. Software-Fehler und Systemabstürze:
3. Akku- und Lade-Probleme:
Bei Wasserschaden nicht weiter testen: Wenn Flüssigkeit in das Handy eingedrungen ist, schließen Sie es nicht wiederholt an ein Ladegerät oder einen Computer an und versuchen Sie nicht, es mehrfach einzuschalten. Schalten Sie ein noch laufendes Gerät möglichst aus und lassen Sie es prüfen. Wiederholtes Einschalten oder Laden kann einen vorhandenen Hardwaredefekt verschlimmern.
Die Lösungsansätze hängen stark vom Schadensbild ab.
1. Display kaputt, Android läuft aber noch: In diesem Fall bestehen die besten Chancen, weil die Daten noch über das laufende System erreichbar sein können.
Direkter USB-Zugriff:
USB-Debugging ist für die normale Dateiübertragung nicht erforderlich. Wenn der Bildschirm oder Touchscreen verhindert, dass Sie das Gerät entsperren beziehungsweise „Dateiübertragung“ auswählen können, reicht das USB-Kabel allein häufig nicht aus.
Touchscreen defekt, Bild aber sichtbar: Bei Geräten mit USB-OTG-Unterstützung können Sie eine USB-Maus über einen OTG- oder Multiport-Adapter anschließen. Damit lässt sich das Handy je nach Modell entsperren und anschließend sichern.
Bildschirm komplett schwarz: Einige Geräte können über USB-C/HDMI beziehungsweise einen kompatiblen Multiport-Adapter an einen externen Bildschirm angeschlossen werden. Diese Möglichkeit ist modellabhängig und funktioniert nicht auf jedem Android-Handy.
Eine ausführlichere Anleitung speziell für diesen Fall finden Sie hier: Auf Android-Handy ohne Display zugreifen.
2. Das Handy hängt am Logo oder in einem Bootloop: Dann kann ein Systemfehler vorliegen. In diesem Fall kommt eine spezielle System-/Daten-Extractor-Methode infrage, sofern Gerät und Android-Version unterstützt werden.
3. Das Handy ist vollständig tot oder hat einen schweren Hardwaredefekt: Wenn weder USB noch Bildschirm, Ladeelektronik oder Hauptplatine zuverlässig reagieren, kann normale PC-Software den internen Speicher nicht einfach umgehen. Prüfen Sie zuerst vorhandene Cloud-Backups und eine entnehmbare SD-Karte. Bei wichtigen Daten ist danach eine professionelle Hardware-Datenrettung die realistischere Option.
Wenn das Handy nicht physisch zerstört ist, sondern wegen eines Android-Systemfehlers am Logo hängen bleibt, ständig neu startet oder nicht mehr normal bootet, kann DroidKit als zusätzliche Methode infrage kommen.
Wichtig ist die Unterscheidung: Die Funktion „Von abgestürztem Gerät“ ist nicht mit der allgemeinen Android-Datenrettung identisch. Laut der aktuellen DroidKit-FAQ unterstützt dieser spezielle Daten-Extractor systemabgestürzte Samsung-Geräte mit Android 5 bis 13.
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Schritt 1: Laden Sie iMobie DroidKit auf Ihren PC herunter > Starten Sie die Software und schließen Sie Ihr kaputtes Handy über ein USB-Kabel an > Gehen Sie zu „Daten-Extractor“ und wählen Sie „Von abgestürztem Gerät“.
Wenn Ihr Gerät nicht Samsung ist, können Sie auch Daten aus Google-Backup extrahieren wie auf der folgenden Abbildung: Hier den Artikel lesen, um Daten aus Google Drive zu wiederherstellen.

Schritt 2: Wählen Sie die Daten, die Sie von einem toten Handy wiederherstellen möchten > Klicken Sie dann auf „Starten“.

Schritt 3: Folgen Sie den Anweisungen in DroidKit, um das unterstützte Samsung-Gerät in den erforderlichen Recovery-Modus zu versetzen. Anschließend bestätigen beziehungsweise geben Sie den passenden PDA-Code ein und laden das vorgeschlagene Firmware-Paket herunter.

Schritt 4: Sobald Sie das passende Firmware-Paket für Ihr Gerät erhalten haben, klicken Sie auf die Schaltfläche „Jetzt beheben“.

Schritt 5: Als nächstes müssen Sie Ihr Gerät in den Download-Modus versetzen > Danach wird das abgestürzte System repariert.
Schritt 6: Nach der Behebung können Sie Ihre Daten scannen lassen > Klicken Sie auf „Jetzt scannen“.

Schritt 7: Jetzt können Sie die Daten des abgestürzten Handys überprüfen und ansehen > Wählen Sie die Fotos aus, die Sie wiederherstellen möchten, und klicken Sie auf „Zum Gerät“ oder „Zum PC“.

Wenn das kaputte Handy nicht mehr zugänglich ist, sollten Sie zuerst prüfen, welche Daten bereits vor dem Defekt mit Ihrem Google-Konto synchronisiert oder gesichert wurden. Dafür muss das alte Handy nicht mehr funktionieren.
Fotos und Videos: Melden Sie sich auf einem Computer oder einem anderen Gerät mit demselben Google-Konto bei Google Fotos an. Nur Inhalte, die vor dem Defekt erfolgreich hochgeladen wurden, sind dort verfügbar.
Kontakte: Kontakte, die als Google-Kontakte gespeichert und synchronisiert wurden, erscheinen nach der Anmeldung mit demselben Konto automatisch auf anderen Geräten. Lokal ausschließlich auf dem defekten Handy gespeicherte Kontakte sind davon nicht automatisch erfasst.
Apps, Geräteeinstellungen, Anrufliste und SMS/MMS: Diese Daten können Bestandteil eines Android-/Google-Backups sein. Die Wiederherstellung erfolgt normalerweise während der Einrichtung eines neuen oder zurückgesetzten Android-Geräts. Melden Sie sich mit demselben Google-Konto an und wählen Sie das vorhandene Backup aus, wenn Android es anbietet.
Grenze: Ein Google-Backup enthält nicht automatisch jede Datei auf dem alten Handy. Was nie synchronisiert oder gesichert wurde, lässt sich allein über das Google-Konto nicht nachträglich aus dem defekten Gerät holen.
Neben dem Android-Backup gibt es eine weitere umfassende Möglichkeit, Ihre Daten wiederherzustellen: die Datenwiederherstellung von der SD-Karte. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Ihre SD-Karte intakt bleibt. Möglicherweise können Sie nicht alle Dateien von einer beschädigten oder korrupten SD-Karte direkt wiederherstellen.
Schritt 1: Entfernen Sie die SD-Karte mit einem Auswurfwerkzeug aus Ihrem kaputten Handy und schließen Sie sie dann über einen SD-Kartenleser an Ihren PC an. Vergewissern Sie sich, dass die SD-Karte richtig eingelegt ist, damit sie erkannt werden kann.
Schritt 2: Nachdem Ihre SD-Karte erkannt wurde, suchen Sie Ihre SD-Karte und doppelklicken Sie darauf, um darauf zuzugreifen > kopieren Sie die Dateien, die Sie wiederherstellen möchten, und fügen Sie sie in Ihren PC ein.
Wichtig: Diese Methode funktioniert am einfachsten bei einer herausnehmbaren SD-Karte, die als normaler mobiler Speicher verwendet wurde. Wurde die Karte auf dem Android-Gerät als interner beziehungsweise adoptierter Speicher eingerichtet, können die Daten an das ursprüngliche Gerät und dessen Verschlüsselung gebunden sein. Dann lässt sich die Karte nicht unbedingt einfach separat am PC auslesen.
Mehr oder weniger passiert das auch: Falls Ihr Handy mal gefühlt kaputt war oder nicht wirklich gut funktionierte, dann haben Sie das Handy auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, um es wieder auf Vordermann zu bringen. Es hat zwar geklappt, aber alle vorhandenen Daten gehen nach dem Zurücksetzen verloren. Was können Sie in diesem Fall unternehmen, um die Daten zu retten? Machen Sie sich keine Gedanken darüber mehr. Lesen Sie einfach diese Methode hier. Wir zeigen Ihnen die genauen Schritte, um Ihnen dabei zu helfen, die verlorenen Daten eines Android-Handys wiederherzustellen.
Hier wird ebenfalls iMobie DroidKit vorgestellt, und die betroffene Funktion heißt „Datenrettung“. iMobie DroidKit ist in der Lage, fast alle verlorenen Android-Inhalte durch das tiefste Scannen zu finden und zu retten, inklusive Fotos, Videos, Dokumente, SMS-Nachrichten, WhatsApp-Medien usw.
Schritt 1: Laden Sie iMobie DroidKit auf Ihren PC herunter > Fahren Sie iMobie DroidKit hoch und schließen Sie Ihr Handy an den PC an > Klicken Sie auf „Gerät tief wiederherstellen“.

Schritt 2: Wählen Sie die gewünschten Datentypen und klicken Sie auf „Starten“.

Schritt 3: Dann prüft die Software ob Ihr Handy gerootet ist > Klicken Sie auf „Jetzt rooten“, falls nicht > Danach beginnt iMobie DroidKit das tiefe Scannen der verlorenen Daten.
Wenn Sie Ihr Handy leider nicht rooten lassen wollen, können Sie zur Alternative zum „Schnell wiederherstellen“ gehen. Die Erfolgsrate der Wiederherstellung liegt in diesem Modus etwas geringer.

Schritt 4: Nach dem Scannen können Sie die gelöschten Daten ansehen > Wählen Sie die wiederherzustellenden Daten und dann „Zum PC/Zum Gerät“.

Ja, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen. Wenn Android noch läuft und das Gerät entsperrt beziehungsweise über Maus, externen Bildschirm oder eine bestehende Sicherung zugänglich ist, bestehen gute Chancen. Wenn das Handy dagegen überhaupt nicht mehr startet oder Mainboard, Speicher oder USB-Anschluss beschädigt sind, ist eine direkte Software-Datenrettung deutlich eingeschränkt.
Falls ein Google-Backup vorhanden ist, können WhatsApp-Chats auf einem neuen Gerät wiederhergestellt werden.
Das hängt von der Methode ab. Für eine normale USB-Dateiübertragung über MTP ist USB-Debugging nicht erforderlich, das Handy muss jedoch in der Regel entsperrt sein und „Dateiübertragung“ zulassen. Bei spezieller Datenrettungssoftware gelten je nach Gerät andere Voraussetzungen. Ein vollständig nicht startendes oder physisch beschädigtes Handy kann nicht allein dadurch ausgelesen werden, dass USB-Debugging nicht benötigt wird.
Ob sich Daten von einem kaputten Android-Handy retten lassen, entscheidet vor allem der Zustand des Geräts. Läuft Android noch, sollten Sie zuerst direkten USB-Zugriff, OTG oder ein vorhandenes Backup prüfen. Bei einem systemabgestürzten unterstützten Samsung kann zusätzlich ein Daten-Extractor infrage kommen. Eine entnehmbare SD-Karte lässt sich häufig separat sichern.
Bei Wasserschaden, einem vollständig ausgefallenen Gerät oder einem beschädigten Mainboard sollten Sie dagegen weitere Start-, Lade- oder Reset-Versuche vermeiden. Sind die Daten besonders wichtig und existiert kein Backup, ist eine professionelle Hardware-Datenrettung die sicherere nächste Stufe.

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